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Fracking - Quo vadis in Deutschland?!

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Fracking - Quo vadis in Deutschland nach der Einführung der angeblich strengsten Regeln der Welt?

Am 24. Juni 2016 hat der Bundestag mit den Stimmen von CDU und SPD ein Fracking-Regelungspaket für Deutschland beschlossen. Entgegen landläufiger Meinung ist damit jedoch Fracking nicht vom Tisch. Gerade im Wasserrecht stellen die Änderungen lediglich rechtliche Klarstellungen bereits vorhandener Einschränkungen und Verbote dar. Das bis zum Jahr 2021 einzuführende Moratorium für Fracking im Schiefergestein und in Kohleflözen könnte wieder aufgehoben werden.
Forschungsprojekte sind weiterhin erlaubt und gewünscht und für das Fracking im Sandstein hat die Bundesregierung sogar einen Sonderrechtsrahmen kreiert und wäre selbst in Natura 2000 Gebieten möglich. Fracking ist aber – aller Bekundungen zum Trotz – nicht umwelt- oder klimaverträglich zu handhaben. Es ist weder energiepolitisch erforderlich noch gar wirtschaftspolitisch sinnvoll. Trotz negativer Erfahrungen und absehbarer Folgen für Mensch, Umwelt und Klima hat es die Bundesregierung unterlassen, den Einsatz der Frackingtechnik konsequent und komplett zu verbieten. Damit riskiert sie – ohne einen wirklichen Vorteil für die Allgemeinheit - die Ausweitung der bereits vorhanden sozialen Konflikte in den jeweils betroffenen Regionen.
Dabei braucht es gerade um die in Paris vereinbarten Klimaziele zu erreichen, ein klares Verbot jeder Art des Erdöl und Erdgasfrackings. Das Gebot der Stunde heißt Energie einsparen, Effizienz steigern, und erneuerbare Energien naturverträglich ausbauen. Über den Status Quo und das Quo Vadis von Fracking in Deutschland und der EU referiert Andy Gheorghiu, freiberuflicher Campaigner und Aktivist, der sich seit Jahren gegen Fracking auf regionaler, nationaler und internationaler engagiert und u.a. als Berater für die Nichtregierungsorganisation Food & Water Europe, Brüssel, arbeitet.
Am 24. Juni 2016 hat der Bundestag mit den Stimmen von CDU und SPD ein Fracking-Regelungspaket für Deutschland beschlossen. Entgegen landläufiger Meinung ist damit jedoch Fracking nicht vom Tisch. Gerade im Wasserrecht stellen die Änderungen lediglich rechtliche Klarstellungen bereits vorhandener Einschränkungen und Verbote dar. Das bis zum Jahr 2021 einzuführende Moratorium für Fracking im Schiefergestein und in Kohleflözen könnte wieder aufgehoben werden.
Forschungsprojekte sind weiterhin erlaubt und gewünscht und für das Fracking im Sandstein hat die Bundesregierung sogar einen Sonderrechtsrahmen kreiert und wäre selbst in Natura 2000 Gebieten möglich. Fracking ist aber – aller Bekundungen zum Trotz – nicht umwelt- oder klimaverträglich zu handhaben. Es ist weder energiepolitisch erforderlich noch gar wirtschaftspolitisch sinnvoll. Trotz negativer Erfahrungen und absehbarer Folgen für Mensch, Umwelt und Klima hat es die Bundesregierung unterlassen, den Einsatz der Frackingtechnik konsequent und komplett zu verbieten. Damit riskiert sie – ohne einen wirklichen Vorteil für die Allgemeinheit - die Ausweitung der bereits vorhanden sozialen Konflikte in den jeweils betroffenen Regionen.
Dabei braucht es gerade um die in Paris vereinbarten Klimaziele zu erreichen, ein klares Verbot jeder Art des Erdöl und Erdgasfrackings. Das Gebot der Stunde heißt Energie einsparen, Effizienz steigern, und erneuerbare Energien naturverträglich ausbauen. Über den Status Quo und das Quo Vadis von Fracking in Deutschland und der EU referiert Andy Gheorghiu, freiberuflicher Campaigner und Aktivist, der sich seit Jahren gegen Fracking auf regionaler, nationaler und internationaler engagiert und u.a. als Berater für die Nichtregierungsorganisation Food & Water Europe, Brüssel, arbeitet.